Solarstrom-Förderung

Wer mittels seiner eigenen Fotovoltaikanlage aus Sonne sauberen Strom produziert, leistet einen Beitrag zum Umweltschutz und schont dadurch natürliche Ressourcen, wie Erdöl und Kohle. Dieses Engagement unterstützt der Staat. Nicht nur, dass er mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz die Abnahme und Vergütung des sauber produzierten Stroms aus alternativen Energiequellen für 20 Jahre gesetzlich garantiert, er unterstützt auch mit Zuschüssen und günstigen Krediten, wie zum Beispiel durch die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Durch die Förderung werden die Investitionen in PV-Anlagen für Eigenheimbesitzer und für Investoren gleichermaßen interessant.

Solarstrom-Förderprogramme der Länder 

Neben der gesamtstaatlichen Solarstrom-Förderung gibt es auch auf Landesebenen verschiedene Zuschüsse für Solarinvestoren. Diese Gelder sind allerdings auch an verschiedene Voraussetzungen geknüpft. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Ihre jeweilige Kommune, dort klärt man Sie gern auf, was und wie in Sachen Fotovoltaik gefördert wird.

Nutzen Sie die Einspeisevergütung!

Die Einspeisevergütung ist der Betrag, den Stromerzeuger erhalten, wenn sie ihren aus regenerativen Energiequellen, wie zum Beispiel der Sonne, erzeugten Strom ins örtliche Stromnetz einspeisen. Die Solarstrom-Förderung richtet sich nach der Art der PV-Anlage, die Leistung und das Inbetriebnahmejahr. Der Tarif der Vergütung wird durch diese Kriterien geregelt. Der erzeugte Strom kann zum Teil auch selbst verbraucht werden, allerdings machen die meisten PV-Anlagenbetreiber von der ersten Option Gebrauch.

Das Erneuerbare Energiengesetz (EEG) regelt die Vergütung durch die Netzbetreiber, so dass der erzeugte Strom im entsprechenden Netzgebiet zum festgelegten Vergütungssatz für 20 Jahre abzunehmen ist. Das Jahr der Inbetriebnahme der jeweiligen Anlage zählt dabei zusätzlich zur Grundfrist, als so genanntes 21. Jahr.
 

Sofern der Kunde umsatzsteuerpflichtig ist, erfolgt diese Vergütung durch den Netzbetreiber zuzüglich der jeweils gültigen Mehrwertsteuer.

Weitere Informationen zur Einspeisevergütung finden Sie auch hier: www.bmu.de